Die Freude in den feuchten Moorkaten und den dunklen Waldhütten in Deutschland wird unbeschreiblich groß sein. Kaum ist das rasche Ende des Atomstroms angefacht und aufgelodert, schon wird Mutter Erde kühl am Kopfe.
Nichts mehr los mit der deutschen Jugend! Nun mag es am allgemeinen schlechten Fitness-Zustand der verweichlichten deutschen Spielkonsolen-Kinder liegen, dass das Waffenhandwerk nicht recht an Popularität gewinnen mag, oder aber auch an der trüben Aussicht, das Vaterland am Hindukusch mit dem Leben zu verteidigen.
Hindukusch und Staatsräson
Die deutsche Staatsräson in Zukunft in Israel zu Grabe zu tragen, wird auch keinem Gescheitem behagen. In der Heimat angefeindet, in der Fremde unbeliebt, wer will da schon für Deutschland als Soldat versterben und nicht fallen! Da kann man den Wunsch verstehen, einen friedlichen Brotberuf anzutreten, statt in der grauen Kanzlerin Rock.
Die üblen Gase rauben den von Krankheit und Mangel geschwächten Lungen die letzte Kraft zum Atmen. Da ärztliche Hilfe nur noch für die kleptokratische Griechen-Elite einzuhandeln ist, aber der Normal-Otto keinen Doktor mehr beizeiten sieht, bleibt dem siechen Prekariat in der Demokraten-Wiege nur noch das volkswirtschaftlich gesunde langsame Abnibbeln zum Wohle einer höheren Geld-Moral.
böses Blut
Wenn aber die stolzen Großeltern mit blauen Lippen unter dem Küchentisch liegen, wird vielleicht der sanfte Enkel das Verlangen verspüren, den falschen Geldgesellen einmal zu zeigen, wohin ein echter Hoplit es versteht, seinen Speer zu stoßen: nicht ins eigene Fleisch, sondern ins schlimme Herz des fremden Feindes. Der Rauch, der im weichen Enddarm Europas absteigt, wird den Finanzfürsten der Welt, noch die goldene Luft bitter werden lassen.
Das ist nicht mehr Kuschel-EU, DAS IST SPARTA! Achtung, Finanzherren und Vasallen, für einen politischen Scheiterhaufen wird sich noch genug Feuerholz finden lassen, wenn mit der Verarmung die Verelendung Einzug im bunten Deutschland hält. Da wird die wahre Heizrechnung aufgemacht.
Ab jetzt kommen die Autos mehr aus China als aus Good Ol' Europe. Die Deindustrialisierung des alten Kontinents schreitet munter voran. Die Frage ist nur, womit der arme Europäer bald sein Auto beim China-Mann bezahlt.
Deindustrialiserung zum Tode
Erzählt er diesem etwas von obskuren Dienstleistungen, wird der gelbe Freund lachen. Schweres und Edles will er sehen, aber davon gibt's im Euro-Traumland der sterbenden Kultur immer weniger. Parkraumbewirtschaftung und Rasenmäher schafft ein Asiat auch allein.
Schifffahrtsfonds reißen Kleinanleger in den nassen Tod. Die deutsche Wirtschaft schwächelt, und das überträgt sich auf die Logistik-Unternehmen. Dass es für den kleinen Mann kein ewiges aufwärts gibt, lernt er jetzt. Von Risikien wollte er nie hören, und jetzt ist heulen und Zähnklappern angesagt. Otto-Normalos Geld steckt aber schon lang in fremder Leute Taschen. Verloren ist verloren.
Während der Schuldenverwalter Deutschlands Schäuble schon vor einigen Tagen das Ende der Teuronen-Krise herbeifantasierte, schwört die Kanzlerin das Steuervieh auf harte Zeiten mit dem Neujahrs-Blabla ein. Ja, was stimmt denn da nicht? Wie so tanz die Regierung auf zwei Hochzeiten zugleich.
Totentanz auf zwei Hochzeiten
Dass der Ochse Wahlbevölkerung ein so kurzen Gedächtnis hat, dass er den Widerspruch nicht merkt, scheint man sich in den Hochetagen der Elitenpolitik zu denken. Nachher, wenn es ans Abrechnen geht, will keiner etwas gesagt haben, und alle wollen gewarnt haben, nur um ihre bösen Hälschen zu retten.
Schäuble darf man wohl eher so verstehen, dass er meint, die Polit-Kommissare der EU-Glücksgemeinschaft und ihre Handlanger haben die Völker wieder im Griff, und die Abzocke der Hochfinanz kann unter ihrer Knute weitergehen.
Das Merkel hat für die Bevölkerung so manches warmes Wort in schwerer Zeit bereit. Wohlstand erschaffen und erhalten, verspricht sie, hat dabei aber wohl eher den Wohlstand der Hochfinanz und ihrer Polit-Vasallen im Sinn. Dass die Zeiten eher schwerer werden als leichter, dafür muss man kein Wahrsager sein. Irgendwelche Menschen müssen auf irgendetwas vertrauen können.
Blablabla
Geschwafel aus der Hochetage der Eliten-Politik. Dass die Ordnung der Staatsfinanzen eine Luftnummer ist, weiß das dumme Steuervieh ebenso, wird's aber bis zur Wahl vergessen haben. Um in dieses Kraut Ordnung zu bringen, müsste mancher Blumenkopf abgeschlagen werden. So weit sind wir aber im Wohlstandsland Deutschland noch nicht. Noch können faule Durchhalteparolen die Stimmung halten.
Der Elite-Journalist hat gehörig in's Klo gegriffen. Die GEZ-Zwangsabzocke dem Steuervieh als fröhliche Demokratie-Abgabe zu verhökern, hat nicht funktioniert. Proteste gegen solche abgewichste Volksverhöhnung allenthalben. Der deutsche Ochse brüllt noch bei schlechter Propaganda aus dem Paralleluniversum der Meinungsführer. Das Fernsehen hat den Wahlmichel nicht so dumm gestrahlt, wie's ihn gerne hätt'.
Die Griechen haben alles Recht, pessimistisch in die Zukunft zu gehen. Da hilft auch keine Optimismus-Verordnung der EU-Politkommissare. Griechenland ist pleite. Die Rechnung weniger Jahre Wohlleben muss abgezahlt werden. Kuschel-EU ist nicht mehr!
Kein Wunder. Kein Geld, kein Konsum, kein Handel, kein Transport von Waren, kein Geld für'n Spediteur. Das versteht eine Hausfrau; dafür braucht's keine Spezialisten aus Versicherungsunternehmungen.
Der Finanzmotor läuft nur weiter, weil weitere Schulden aufgenommen werden. Schulden und noch mehr Schulden, deren Zinsen das dumme Wahlvieh als Lohnsklave abarbeiten muss. Irgendwann aber wird jemand einmal sagen: "Nein! Schuld und Zinsen sind nicht mein! Ich glaube nicht daran!" - Und dann bricht das Betrugssystem der Globalwirtschaft zusammen. Aber bis es so weit ist, läuft der Schrecken ohne Ende weiter.
Friedenserhaltende Maßnahmen auf Erden, und dass es den Mächtigen ein Wohlgefallen sei. Fehlte noch, dass man dem Kaiser gebe, was des Kaisers sei. Eine Analyse der Rede kann man sich sparen.
Bürgerhirnf*ck
Die rabulistische Wortdrechseleien sind derart offensichtlich. Der Präsident versucht dem Bürger das Hirn zu f***en. Pastorale Volksverhöhnung pur. Ohne Worte. Weihnachtsrede aus dem Paralleluniversum. (Man darf sich schon in gleichem Sinne auf Madame Merkels Redlein zum Neujahr freuen.)
Denkvorgaben für das Wahlvieh der EU. Die Polit-Kommissare verordnen für kommendes Jahr Fröhlichkeit und Zufriedenheit für die Hirne ihrer Untertanen. Planerfüllung wird vom Lohnsklaven in diesem Sinne erwartet. Jawohl!
positive Planvorgabe
Nachrichten aus einem Parallel-Universum: Die EU und ihr Führer loben sich selbst in den Himmel. Bei so viel Guter Nachricht wird da so mancher Michel denken: "Gott erhalte die Herrschaft, aber möglichst schnell."