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8. Juni 2013

Erfolg der Griechen-Rettung war nur ein Zufall

Ohne Plan und ohne Kenntnis: "Finanzminister Schäuble gab nun zu, man habe nach der Versuchs- und Irrtums-Methode gehandelt."Trial & ErrorDas blinde Huhn hat seine Euros auf gut Glück geschissen - und die rechten Stellen getroffen.

blinde Hühner gackerten

So artig geht's im bunten Paralleluniversum der Hohen Politik zu. Mit Glück und Chuzpe hat man das Loch zugekackt. Beim Nächsten Geld-Gang kann die stinkende Sache schon böse an Michels gute Hose gehen. 


3. Juni 2013

UPDATE Wolfgang Schäuble: "Arbeitslose Jugendliche aus Südeuropa sind in Deutschland willkommen"

Freundlich Einladung aus dem Parallel-Universum: Die Polit-Vasallen des Großen Geldes freuen sich über solch billiges Humankapital des legalen Menschenhandels. Der kleine Italiener darf da bald an den Elite-Villen zu Berlin die Hecke schneiden.

verschiebbares Humankapital

Die junge Rumänin macht vielleicht geschickt die Rollstuhlpflege des deutschen Finanzfürsten. Aus Deutschland will niemand mehr weg, so schön ist's. Nur aus dem Land der Griechen, da flieht, was noch fliegen kann.

Abb. Rudolf Simon via Wikimedia

UPDATE

BMW: "Wir holen junge Spanier nach München"

Das Management der Geld-Elite spürt den Mangel. Aber erwerbslose Migrations-Deutsche kulturell aufzuqualifizieren oder gar junge Ethno-Deutsche auszubilden kommt nicht in den Sinn. Billiger ist der Nachkauf des Humankapitals.
"Deutschland braucht Fachkräfte, schon heute gibt es Mangelqualifikationen. ... Deutschland hat sich bisher nicht als Einwanderungsland verstanden, das muss sich ändern."

Fremdarbeiter

Ach, was werden sich die jungen Spanier freuen, Heimat, Eltern, Freunde und die liebe Sonne für fernen Wolkenhimmel verlassen zu dürfen. Der Auslandsdienst für fremde Herren ist da eine willkommene Abwechslung. Jugend sucht Abenteuer, und Geld sucht Geld! Neudeutsch: winn-winn-situäischn


Wut-Druck

Die Polit-Elite ist ihren Kollegen von der Industrie dankbar. Wenn die Jugend zur Fremdarbeit verschifft wird, wird zugleich der Druck vom wütenden Revolutionskessel abgedampf. Wenn die politische Gülle gleichmäßig in der Großeuronischen Wohlstandsspäre verteilt wird, stinkt's überall nur ein bisschen - bis irgendwann auch das nicht mehr hilft. Aber das ist in einer anderen Legislaturperiode.

UPATE

Ältere Arbeitslose finden kaum neue Jobs

12. April 2013

UPDATE: Schäuble will Zugriff auf Österreichs Bank-Kunden

Die Überwachung soll automatisch erfolgen. Der deutsche Finanzvoigt will auch beim österreichischen Nachbarn in die tiefe Tasche schauen. Die Eliten-Politik will nur Ihr Bestes: Ihr Geld.

UPDATE: Österreich knickt ein - "Bankgeheimnis kein Tabu mehr"

Geben Sie hier Ihre PIN ein:

Berlin siegt über Wien. Österreich muss sich Deutschlands Forderungen anschließen. 

Ihre PIN lautet:
1938

17. März 2013

UPDATE "Bankeinlagen sind eine sensible Sache, daher macht man es am Wochenende"

Das deutsche Finanzfürstlein Schäuble gibt Einblick in die Chuzpe der politischen Hochfinanz. Staatlicher Bankraub ist im politische Paralleluniversum ebenso professionell, wie derjenige nicht-amtlicher Täter. Kommt der dumme Sparer montags an die Kasse, steckt sein Geld schon lang in fremder Tasche: Rien ne va plus! Zéro!

Das ist ein Überfall!

Mit Omas Gold unter dem Küchenboden kann das nicht passieren. Da muss schon der schwere Mann mit Brecheisen und Gewalt kommen. Jetzt heißt es im Rest der Großeuronischen Wohlstandssphäre: Augen auf! Geld her, Geldherr, aber schnell! Das Leben wollen wir behalten!

(Abb.: Wikipedia)

UPDATE: Zypern verschiebt Abstimmung über Bankkonten-Zugriff

28. Februar 2013

"Es sollten möglichst bald möglichst viele Länder bereit sein, dem Euro beizutreten"

Schäuble träumt von der Rettung Groß-Euroniensen, aber, ei, die anderen wollen nicht, die dreisten Polen glauben sich noch nicht verloren. Den müden Euro-Klepper mögen sie nicht reiten. Wenn das Pferd mit den Hufen nach oben liegt, nehmen auch die tapfersten Ulanen Reißaus.

(Abb.: Wikipedia)

Schäuble nervös: Krise ist zurück, Ansteckungs-Gefahr durch Italien

Das Rollkommando des deutschen Wohlstands bangt um den warmen Herrensitz. In den Machtetagen der Politik wird's zugig an den wackelnden Thrönlein. Die Italiener haben von den Segen der Demokratie zu frei ausgewählt. Aus den weit offenen Fenstern am bunten Haus Europa kreischt es laut.

italienisches Gift

Uneinigkeit herrscht unter den EU-Gewaltigen und ihren nationalen Statthaltern: ist's nun gebannt, das Untier aus Italien, oder frisst es munter weiter, was in seine Klauen kommt. Noch hat der Drachentöter nicht den Kopf trefflich abgeschlagen. Noch aber auch ist die Euronen-Kohle nicht verloren. Rette sie, wer kann!

(Abb.: Wikipedia)

21. Januar 2013

Schäuble zweifelt an Zyperns Hilfsbedürftigkeit

Der Bundesschuldenchef riecht den faulen Fisch an Europas südlichen Wurmfortsatz. Die Zyprioten halten für Idioten die reichen Freunde aus dem Norden. Kaum dass er aus den goldenen Honigtöpfen etwas zu verteilen gibt, spreizen sie schon in levantinischer Verschlagenheit die Finger nach fremden Volksvermögen.

Gaukelspiel fürs Wahlvieh

Schäubles Zaudern ist nur kurz. Er wird zahlen, was man fordert. Den irren Totentanz um den Euro-Rubel will er nicht beenden. Ihm geht es nur darum, diesen Wahnsinn nur möglichst lange fortzuführen. Aus Michels Täschlein kann noch manche Münze ausgepresst werden; nur will zuerst die nächste Wahl Ämtersitz und Parteienpfründe sicher stellen.

(Bild: Wikipedia)

8. Januar 2013

So flunkert sich Schäuble durch die Eurokrise

Der Schuldenfürst aus dem sauberen Ländle flüstert dem Wahlochsen nur ins Ohr, was diesem am Übelgeruch sowieso schon in die Nase steigt. Lug und Trug sind Tagesgeschäft der Politik. Der Ehrliche bleibt auf der Strecke.

langsam totgekocht

Mit der Wahrheit scheibchenweise versucht der Schuldenmeister, den braven Michel vom Rettungssprung abzuhalten. Totgekocht wird das Steuervieh mit Geduld von den Polit-Vasallen der Weltfinanzherren. Der fröhliche Bundeswirt Fipsi Rösler erzählt uns da allegorisch was vom Frosch:


1. Januar 2013

Fehler in der Matrix

Während der Schuldenverwalter Deutschlands Schäuble schon vor einigen Tagen das Ende der Teuronen-Krise herbeifantasierte, schwört die Kanzlerin das Steuervieh auf harte Zeiten mit dem Neujahrs-Blabla ein. Ja, was stimmt denn da nicht? Wie so tanz die Regierung auf zwei Hochzeiten zugleich.

Totentanz auf zwei Hochzeiten

Dass der Ochse Wahlbevölkerung ein so kurzen Gedächtnis hat, dass er den Widerspruch nicht merkt, scheint man sich in den Hochetagen der Elitenpolitik zu denken. Nachher, wenn es ans Abrechnen geht, will keiner etwas gesagt haben, und alle wollen gewarnt haben, nur um ihre bösen Hälschen zu retten.

(Bid: Wikipedia)

„Wir haben das Schlimmste hinter uns“

Aus dem Paralleluniversum: Schäuble fantasiert das Ende der Teuronenkrise herbei. „Wir haben das Schlimmste hinter uns“, wirklich? Wer ist "wir"? Wohl kaum den europäischen Steuersklaven, dem noch menschlebenlange Schulden das Haupt nieder drücken.

Völker wieder unter Kontrolle

Schäuble darf man wohl eher so verstehen, dass er meint, die Polit-Kommissare der EU-Glücksgemeinschaft und ihre Handlanger haben die Völker wieder im Griff, und die Abzocke der Hochfinanz kann unter ihrer Knute weitergehen.

(Foto: Wikipedia)

12. Dezember 2012

Lebensversicherungen: Schäuble will Härten abfedern

Vor den Wahlen werden Wähler plötzlich "systemrelevant". Da denkt denn auch der Bundesfinanzfürst über eine kleine Segensausschüttung über diejenigen nach, deren Planungen für den Lebensabend von der Finanzelite gegen die Wand gefahren wurden. Wahrscheinlich gibt's Sack Reis. Nicht schlecht in diesen Krisenzeiten!

30. November 2012

Schäuble macht Druck: Bei Staatspleite Griechenlands bricht Eurozone auseinander

Der Finanzdesasterminister versucht eine Drohkulisse aufzubauen. Es klingt schon halb nach den Merkel'schen Kriegsdrohungen, falls der Teuro-Traum zerplatzt. Aber ehrlich: Angst vor dem Ende der Euro-Zone? Lieber eine Ende mit Schmerz als Schmerz ohne Ende. Natürlich hätte man den Rückkehr zu echter Politik schon viel billiger vor ein paar Jahren haben können.