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31. Mai 2013

Folgen der Niedrigzinsen: Blase - na und?

Tolle Gewinne auf dem Papier. Spekulanten-Glück: Die Casino-Kapitalisten haben mit billig Geld sorglos lachen. Sie leben in ihrer gutartigen Kredit-Blase.
"Auch Blasen am Aktienmarkt sind in der Regel gutartig. Sie führen dazu, dass sich Menschen eine Zeitlang reicher fühlen, um dann nach dem Platzen zu erkennen, dass das leider nur Gewinne auf dem Papier waren. "
Wie schön, wenn man sich reich glauben darf, auch wenn am keine wirklichen Werte geschaffen wurden. Der Katzenjammer kommt, wenn die End-Rechnung aufgemacht wird - und der billige Schulden-Traum zu teuren Albtraum wird: Rezession und Deflation.
"Denn sehr viel bedrohlicher als alle Blasen-Szenarien ist die sich immer mehr verfestigende und immer mehr Länder erfassende Rezession des Euro-Raums. ... Zusammen mit der hohen Verschuldung privater und öffentlicher Haushalte wäre das eine echte Bedrohung für das gesamte Bankensystem - und damit auch für die Sparer und Steuerzahler."

Abb. Wikimedia 

18. März 2013

Ökonom warnt vor Bank-Run aus Zypern

Der Wirtschaftsweise Bofinger hadert mit der Weisheit des Zypern-Beschlusses der EU. Er fürchtet den Bank-Run in Europas weichem Darm.
"Diese Quasi-Enteignung der Anleger würde nicht nur das Bankensystem in Zypern gefährden, sondern wäre eine Bedrohung für das Finanzsystem im gesamten Euro-Raum".
"Es besteht die Gefahr, dass die Sparer in anderen Ländern verunsichert werden und ihre Konten räumen."

(Abb.: Wikipedia

6. Dezember 2012

"Die Deutschen sparen sich zu Tode"

Interview mit Peter Bofinger: Der aktuelle Wetterbericht aus dem Elfenbeintürmchen des Wirtschaftswaisen regt den Blutdruck auf. Allein schon das Beispiel mit der privaten Altersvorsorge von 1 Mio. Euro, die man sich halt so anlegt ... Erzählen Sie mal das einem Busfahrer, Herr Goldfinger. Der wird Ihnen was vom Bus erzählen!

Sparnot statt Konsumlust

Es wird gespart, weil Michel sich auch morgen noch sein Brötchen kaufen will, und bei unseren Politikpfeifen, die Milliarden in die Welt verschenken, weiß er nicht, ob das Korn nicht morgen doppelt so viel kostet. In Not und Angst spart der Mensch. Das ist völlig natürlich. Konsumlust kommt nicht auf. Nur auf den Elitetagen der Banksterfürsten und Politvasallen wird weiter Kokain und Champagner verzerrt, aber das bringt keine Volkswirtschaft in Fahrt.

(Foto: wikipedia)