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7. März 2013

Ministerin vergleicht Rösler mit Honecker

Die grüne schleswig-holsteinische Finanzprinzessin Monika Honecker - äh - Heinold ist verstimmt. Die geschönte Leiche des Armutsberichts stößt ihr sauer auf. Realitätsverweigerung will nicht schmecken - in jedem Bissen steckt Angst um die eigene Polit-Karriere im Fahrwasser der Hochfinanz.
"Was Rösler versucht, hat schon bei Honecker nicht geklappt".
"Wer ein Wunschbild von der Gesellschaft entwirft, das mit der Realität der Leute nichts zu tun hat, scheitert."



6. März 2013

Bundeskabinett will entschärften Armutsbericht absegnen

Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt: Das soll man nicht lesen. Schöngeschminkt wird die Leiche des Wohlfahrtstaats dem Bürger und zugereisten Nutznießern als warme Mahlzeit verkauft. Eitel Sonnenschein herrscht im trauten Euro-Wunderland der politischen Großträume.

schöngeschminkte Leiche

Von der scharfen Schnipp-Schnapp-Schere, die Arm und Reich trennen, will man den tauben Michel nicht lesen lassen. Vom Mangellohn entrechteter Lohnsklaven trompete der Staatsherold der politischen Parallelwelt nichts. Dankbar darf man sein, im guten Euronien zu leben.

(Abb.: Wikipedia)

28. November 2012

Regierung soll Armutsbericht geschönt haben

Die soziale Schere geht weiter auf: Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher. Diese schlimme Wahrheit will die Beste Bundesregierung Aller Zeiten am dumm gegelaubten Normal-Otto vorbeischummeln.

Halsabschneider

Kein Wunder, birgt eine solche Nachricht doch großen sozialen Sprengstoff. Wenn viele verarmen und wenige sich bereichern, dann hängt der Haussegen im Deutschen Haus sehr schnell sehr schief, und es kann passieren, dass die Schere auf dem Eliten-Hälschen wieder zuschnappt. Dann sähe der Wechsel vom Welfare State zum Warfare State ganz anders aus als geplant.

(Foto: Pavel Krok via wikicommons)