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28. Februar 2013

Monti trifft Barroso: „In Italien ist alles unter Kontrolle“

Der Taube pfeift sich Mut im Walde. Die Kontrolle ist verloren, doch ihr verstocktes Wahlvieh wollen die politischen Hirten schon weiter treiben wohin sie wollen. Die Abhang hoch oder die Schlucht hinab, egal wohin, nur weiter, weiter, immer tiefer.

dreiste Pfeifen

Die Flöte singt dazu gar lieblich: graue Misstöne ziehen als süßer Klang durch die kalten, weiten Hochebenen im fremden Paralleluniversum der Eliten-Politik. Heil und Segen unterm Sternenkranz der Freundeseinheit ew'ger Treue!

(Abb.: Wikipedia)

14. Januar 2013

Monti ruft EU-Kollegen zum Kampf gegen anti-europäische Stimmung auf

Psst, still, nichts sagen. Keine "anti-europäischen" Umtriebe (auch wenn's streng genommen nur anit-EU Umtriebe sind). Gegen politische Miesepeter und nonkonforme Selberdenker geht's zu Felde. Das Vieh muckt auf. Das darf nicht sein! Frische Nachricht aus dem Parallel-Universum der Weltelite. Der Wache, der vom Raub spricht, ist der Bösewicht, nicht der Polit-Herr, der so gerne Geld aus fremden Taschen nimmt.

den Boten schlägt man

Ins Feuer mit der falschen Meinung. Mario Monti, der fröhliche Schuldenklempner aus Europas weichem Unterleib, nimmt sich die Gute-Laune-Verordnung der EU-Polit-Kommissare zu Herzen. Die Geldvasallen wollen einen scharfen Blick darauf haben, warum das Steuervieh nicht mehr so will, wie sie's gern hätten. Mag's an Lug und Trug liegen? Ach, wie "anti-euro(päisch)"! Auf Lug und Trug ist's doch gebaut, das schöne, reiche, arme Euro-Land.

(Foto: Wikipedia)

28. November 2012

"Wir können uns heute ein Gesundheitssystem für alle nicht mehr erlauben"

Bankster-Lakai Monti schenkt den Italiener sauren Wein ein. Die italienische Führungselite behauptet frech:  "Wir können uns heute ein Gesundheitssystem für alle nicht mehr erlauben". Dabei muss es heißen: Wir haben Euch ausgeraubt, arm und krank gemacht, und jetzt lassen wir, die Herren, Euch, das Wahlvieh verrecken. Nachdem die Polit-Söldlinge die Länder Europas finanziell ruiniert haben, greifen sie nun nach Leib und Leben "ihrer" Untertanen.

Selektionsrampe 2.0

Die Rampensau der Hochfinanz will nach lebenswert und lebensunwert anhand des Geldgewichts sortieren. Gesundheit ist nur mehr für Reiche zu haben; ein Luxus für die vermeintlichen Leistungsträger der Ökonomie. Aus den ruhmreichen USA ist diese Asozialen-Medizin bekannt. Nun soll das System auch den Dummköpfen Europas das Herz aus der Brust reißen. Der kleine Italiener muss lernen: Das ist nicht mehr Kuschel-EU, DAS IST SPARTA!

Treue der Prätorianer

Meister Monti darf sich aber daran erinnern, was den Kaisern passiert, wenn die Prätorianer ihre Liebe - denn Furcht kennen sie nicht - zu ihnen vergessen. Dann heißt es nicht mehr Champagner schlürfen, sondern den Todeswein selber saufen.

(Foto: wikicommons)