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31. Mai 2013

Folgen der Niedrigzinsen: Blase - na und?

Tolle Gewinne auf dem Papier. Spekulanten-Glück: Die Casino-Kapitalisten haben mit billig Geld sorglos lachen. Sie leben in ihrer gutartigen Kredit-Blase.
"Auch Blasen am Aktienmarkt sind in der Regel gutartig. Sie führen dazu, dass sich Menschen eine Zeitlang reicher fühlen, um dann nach dem Platzen zu erkennen, dass das leider nur Gewinne auf dem Papier waren. "
Wie schön, wenn man sich reich glauben darf, auch wenn am keine wirklichen Werte geschaffen wurden. Der Katzenjammer kommt, wenn die End-Rechnung aufgemacht wird - und der billige Schulden-Traum zu teuren Albtraum wird: Rezession und Deflation.
"Denn sehr viel bedrohlicher als alle Blasen-Szenarien ist die sich immer mehr verfestigende und immer mehr Länder erfassende Rezession des Euro-Raums. ... Zusammen mit der hohen Verschuldung privater und öffentlicher Haushalte wäre das eine echte Bedrohung für das gesamte Bankensystem - und damit auch für die Sparer und Steuerzahler."

Abb. Wikimedia 

26. Mai 2013

Die Gefahr einer US-Immobilienblase wächst

Billiges Schuldengeld heizt den Immobilienmarkt an. Keine Realwerte stehen hinter der Spekulationsfantasie.

"In der Euro-Zone droht eine Zombifizierung"

Mit Geldspritzen wird am Scheinleben gehalten, was schon an Schulden verreckt ist. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW warnt vor der untoten Großeuronischen Wohlstandssphäre.

Schulden ohne Wert

Böses Erwachen aus dem Teuro-Traum ist garantiert. Realwirtschaft und feistes Spekulanten-Leben sind voneinander entkoppelt: Die erste rückelt, das letzte blüht falsch auf Billigschulden und lässt die hohle Geld-Blase schwellen - bis zum plötzlichen Platzen.
"..., dass wir in Europa günstige Kredite zur Verfügung stellen, als hätten wir ein Problem mit der kurzfristigen Geldversorgung. In Wirklichkeit haben wir in der Euro-Zone Probleme mit der Überschuldung - und die kann man mit neuen Krediten nicht lösen."
"Die Liquidität, die eigentlich in die Realwirtschaft fließen soll, führt eher zu Blasen - das ist gerade am japanischen Aktienmarkt zu beobachten. Ähnliche Sorgen gibt es an den Immobilienmärkten oder den europäischen Aktienmärkten. Wir haben eine gespaltene Entwicklung an den Kapitalmärkten und der Realwirtschaft in Europa."
Abb. Frederic Dupont via Wikimedia 

14. Mai 2013

"Es wird irgendwo zu einem massiven Einbruch kommen"

Das böse Erwachen wird kommen. Realwirtschaft und Finanzfantasie sind voneinander entkoppelt: Die Blase schwill, und sie wird platzen. Nur kann auch der goldige Marc Faber nicht verraten, wann es geschieht - irgendwann, irgendwie, irgendwo.