Die Sünde weht weit sichtbar am Galgen. Nun darf die Frage gestellt werden, wer außer der unappetitlichen Mischpoke noch zum Ringelpiez mit Anfassen im Namen der FDP erscheinen mag. Nur als stille Jugendsünde im revolutionären Drogenrausch lässt sich ein auffälliges Kinderfreund verhalten kaum verniedlichen.
Die 70er Jahre holen Cohn-Bendit ein: Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat seine Festrede zur Verleihung des Theodor-Heuss-Preises an den befremdlichen Hoch-Politiker Daniel Cohn-Bendit abgesagt. In dessen Schmutz will er nicht mitspielen. Der liebe Alt-Grüne ist ihm ein wenig zu offen im Umgang mit kleinen Kindern, viel zu offen, besonders am befreiten Hosentürchen.
viel zu kinderlieb
In Buchform hat Cohn-Bendit von Intimspielchen mit Kindern geprahlt, und jetzt ist's ihm das Gesuhle peinlich: "Heute würde ich das so nicht mehr schreiben". Damals war ihm sein Verhalten dem Kindern gegenüber nur rechtens: "Wir hatten eine Zeit, die so was geduldet hat." Den Preis bekommt der gealterte Kinderliebhaber dennoch, der reuige Greis, der wohlverdiente. Einen besseren scheint's nicht zu geben.