19. November 2012

Marc Faber: Es droht ein massiver Markteinbruch, weil Unternehmensgewinne zurückgehen

Die Wirtschaft der USA ist auf Talfahrt. Die Unternehmen erwirtschaften keine Gewinne. Besserung ist nicht in Sicht, meint "Dr. Doom" Marc Faber:
»In einer Demokratie werden sie keine Schmerzen auf sich nehmen, sondern die Probleme vor sich her schieben, und die werden nur immer noch größer.«
Wer Glück hat, wird die Hälfte seine Vermögens über die kommenden harten Jahre retten, wenn die Märkten implodieren. Abetr vielleicht wird ja auch die Demokratie abgeschafft, um die Märkte zu retten, denn immerhin arbeitet der Mensch nicht, um zu leben, sondern er lebt, um zu arbeiten, oder?

Spanische Polizei: „Bürger, vergebt uns, dass wir die Banker und Politiker nicht verhaftet haben!“

Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das sollte man auch in Spanien wissen, aber die dortige Polit-Elite verdirbt es sich mit ihrer Exekutiven.

Wenn die Büttel die Knüppel nicht schwingen wollen, weil die Judastaler, die das schlechte Gewissen wegdrücken, nicht mehr schwer genug wiegen, kommen die Blutsauger in liebe Not. Bis die Knüppel dann auf den bösen Köpfen landen, die es verdienen, ist es nur noch ein zweiter Schritt. Die Revolution droht nicht allein in Griechenland, sondern auch Spanien ist nicht mehr weit davon entfernt. Das fette Wohlleben auf Kredit lässt sich nicht unbegrenzt weiterführen. Einer muss eines Tages dafür bezahlen, aber das will keiner sein.

Diesmal noch werden die deutschen Politiker ihre spanischen Kollegen freikaufen, aber wenn der Euro auch eines Tages in Deutschland kein Blut mehr wehrt ist, dann stehen die Völker Europas auf, und Sturm bricht los! Schuld an der Misere wird natürlich der dumme Michel bekommen, nur weil er die tiefsten Taschen hat, die als letzte leer sind: Hätte der Schelm mal lieber ein paar mehr Schokotaler für seine südländischen Cousins eingesteckt!

Kein Deutscher darf sich auf diesen revolutionären Augenblick der europäischen Wahrheit freuen. Es wird bitter werden. Man wird den hungrigen Hund prügeln, auch wenn dieser selbst keinen Knochen gefressen hat.

18. November 2012

Historiker: "Der Sozialstaat zerstört sich selbst"

Wenn mehr ausgegeben als eingenommen wird, gibt es Schulden. Um das zu verstehen, muss man nur gesunden Menschenverstand und ein Fünkchen Lebensklugheit besitzen. Hauswirtschaft für Dummköpfe kann nicht schwerer sein.

Schulden wollen aber bezahlt sein, und am schönsten ist es auf der Welt, wenn der liebe Nachbar für das Minus gerade steht. Die Politik weiß das einzurichten.
"Ich glaube, das wahrscheinlichste Szenario ist, dass wir Schritt für Schritt in Richtung einer Vergemeinschaftung der Schulden gehen."
Es ist die gute alte Salami-Taktik, die Niall Ferguson da beschreibt. Mit dieser Taktik zieht die deutsche Politik-Elite schon seit Jahren den Michel an der Nase durch den Dreck, und auch dieses Mal will er nichts merken. Statt "welfare state" heißt es bald wieder "warfare state", damit die Räder weiter rollen für den Sieg des großen Geldes. Der Deutsche bezahlt, aber wissen darf er es jetzt noch nicht; erst wenn der eiserne Ring fest geschmiedet ist. Dann ist es zu spät.

Deutsche verlieren Vertrauen in Merkels Regierung

Foto von Ralf Roletschek via  Wikimedia Commons
Eigentlich eine gute Nachricht, dass Michel dem Merkel nicht mehr über den Weg traut. Bis zur nächsten Wahl ist er aber wieder so eingeseift, dass er glutäugig einen neuen Schlachter wählt. Ob Steinbrück Kanzlerin spielt oder das Merkel, das Wahlvieh wird weiter gemolken bis das Steuer-Euter blutet. Da darf mein geübter Pessimist bleiben. Doch Bürgerkrieg und Mord und Totschlag auf deutschen Straßen werden noch auf sich warten lassen müssen, so lang die Not der Deutschen nur der unbezahlbare zweite Auslandsurlaub in südlicher Sonne ist. Es muss noch schlimmer kommen, dass das Schwein nicht nur grunzt, sondern tritt.

(Foto von Ralf Roletschek via  Wikimedia Commons)

Zurück in die Steinzeit: Elektrischer Strom nur noch für reiche Griechen

Stromausfall in Griechenland. Während Deutschlands diese dunklen Freuden der Merkel'schen Energiewende verdankt, ist es bei den armen Griechen einfach das Geld, das fehlt. Wer die Stromrechnung nicht bezahlt, dem wird der Saft abgedreht. Das ist, was die griechische Polit-Elite auf zwischenstaatlicher Ebene noch nicht verstanden hat.

Die warmen Wintersocken muss Leonidas sich nun im Licht der antiken Ölfunzel stricken. Das ist nicht mehr Kuschel-EU, DAS IST SPARTA!

Beruhigend aber, dass auch die Doof-Glotze im Wohnzimmer ohne Elektrizität aus bleibt. Bald wird der IQ und die Kinderzahl wie ein durch ein göttliches Wunder im griechischen Prekariat steigen. Alles wird besser in Europas Kulturwiege. Die Morgenröte schimmert schon am Himmel Hellas. Dreißig Tage Stromausfall wäre ein Segen für den ganzen alten Kontinent.

Angst vor einer Revolution: USA sprechen Reisewarnung für Griechenland aus

Afroamerikaner sollten lieber nicht nach Griechenland fahren, meint das US-Außenministerium. Auch wenn sie als Touristen kommen, wird man sie der Hautfarbe wegen eher für diebische Sozialstaatsasylanten aus Nordafrika halten, die an der europäischen Wohlstandsblüte saugen wollen. Für solche mittellose Ausländer gibt es schnell von den Griechen einen aufs Maul! Dass aus der teueren Blüte deutsches Geld süß tropft, stört die nationalstolzen Helenen scheinbar nicht, aber das wenige teilen, das man geschenkt bekommt, will man auch nicht.

Dass Griechenland außerdem kurz vor den Revolution steht, und eher rechte Hardliner als linke Menschheitsbeglücker die Macht ergreifen, um die EU-Bonzen mit der klammen Spendierhose zur Hölle zu senden, kommt noch verschärfend hinzu. Da hat eine Geldsack-Ami auch nichts zu verlieren außer sein Leben.

16. November 2012

Akute Warnung: Steht ein »Aktien-Crash 2012« unmittelbar bevor?

Herr Saiger warnt via Kopp-Online vor dem Börsencrash. Wir dürfen gespannt sein, wie der Macher von "Midas-Investment-Report" seine Vorsicht vergoldet.

Krisenvorsorge: Nur Bares ist Wahres

Die Renten sind futsch, Lebensversicherungen machen die Versicherer reicher, aber nicht den Versicherten. Die Inflation hoppelt wie ein irrer Hase den Berg hinauf, die Zinsen purzeln hinab. Das war die letzten Tagen gut zu verfolgen. Da muss genutzt werden: Udo Ulfkotte rührt wieder wild auf der Paniktromel.

Wenn die Zinsen nun bald in negative durchschlagen, dann wird der müde Taler noch schneller wertlos. Wenn die Bank dem Bürger das Geld vom Girokonto wegbucht, dann wird er es lieber im Sparstrumpf zuhause bunkern. Ein Bankensturm nach Bargeld droht nun schon der Schweiz, denn der Schweizer Fränkli, das ist noch Geld mit wert, hofft man wesentlich.

27 Minuten Dunkelheit erschrecken Frankfurter

Unsere Vorhersage hat gestimmt: in Deutschland gehen die Lichter aus. Dank der hilflosen Politiksimulation der Regierung Merkel wird das öfter geschehen. Jetzt war der Bankenmoloch Frankfurt an der Reihe. Bankster mussten ohne Strom im Dunklen frieren. Fast eine halbe Stunde Vorgeschmack auf das Ende der westlichen Zivilisation. Solange das Prekariat noch nicht Fackelschwingend durch die Gassen zieht, sollte aber eigentlich noch Ruhe in den goldenen Zwingburgen der Finanzindustrie herrschen.

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Dass die Bundesregierung verspricht, kommender Winter gehe ohne Blackout vorbei, wer mag das noch glauben? Die Frankfurter Würstchen und ihre Münchner Kollegen sicher nicht.

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15. November 2012

Renten-Räuber: Wie der Staat die Altersbezüge kürzt

Die Renten sind weg. Die Kassen sind leer. Das Geld ist kaum mehr das Papier wert, auf dem es steht. Hatte denn wirklich jemand Herrn Blüm geglaubt, die Renten seien sicher? Hohe Inflation und niedrige Zinsen saugen die Konten der Sparer aus. Die deutschen Taler klimpern lustig nur in fremden Taschen.

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Es zeigt sich wieder, wer auf den Sozialstaat gebaut hat, wer auf sein Sparkonto gesetzt hat, der hat auf Sand gebaut. Saatkartoffeln im Garten und einige Goldmünzen unter dem Küchenboden scheinen die einzig waren Retter der Rentner zu sein.

Bank of England warnt vor hoher Inflation in Großbritannien

Die Wirtschaft Englands wird sich nicht weiter erholen. Fachleute prognostizieren eine Inflation. Was der kleine Mann auf der Straße fühlt, kommt nun auch in den Chefetagen der Finanzindustrie an. Industrie? Ja, Finanzindustrie, die hat England noch, aber sonst? Produziert England außer Bankster etwas? Arbeitet man am Wohle der Zivilisation oder nur an dem weniger? Nein! Nur Misswirtschaft ist im Königreich billig zu haben. Die ganze Welt tanzt in London ums goldene Kalb, die ganze Welt ist in diesem Moloch ohne Mehrwert von Jamaika bis Bangladesch her zusammengeströmt und rauscht dem Tal des Fortschritts entgegen. Brennende Straßen werden Alltag, wenn das vaterlandslose Prekariat zu fressen sucht.

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Flächendeckender Stromausfall verursacht Verkehrschaos in München

Es zeigt sich in was für einer dünnen Nabelschnur unsere postmoderne Welt hängt. Ein Stromausfall und nichts fährt mehr: keine U-Bahn, keine S-Bahn, keine Nahverkehrsbahn. Die PKW stauen sich, denn die Ampel schalten nicht mehr auf grün. Die Feuerwehren wissen nicht mehr, wohin sie zuerst ausrücken sollen. Sobald der Lebenssaft der westlichen Zivilisation abgedreht ist, kehrt die Anarchie der freien Wildbahn in die Städte zurück. Man sieht schon geradewegs die hilflosen Menschen gegen die Glastüren der Supermärkte prallen, weil diese sich nicht mehr automatisch öffnen wollen.

Nach der glorreichen Energiewende der Regierung Merkel dürfen sich solche Szenen in Zukunft häufiger in deutschen Städten abspielen.

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siehe auch:

Stromausfall in München: Sei schlau, präpariere dich für den GAU

Udo Ulfkotte nutzt den Stromausfall, um ein wenig Reklame für sein Buch zu machen. Glücklich, wer Kerzen und Streichhölzer in der Schublade liegen hat in diesen finsteren Zeiten!

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10. November 2012

Dirk Müller (05.11.2012)

"Mr. Dax" Dirk Müller ist der Schreckensbote der Finanzwirtschaft. Frisch tischt er die magere Kost am Business-Tisch auf. "Schluss ist bei Null" spöttelt er zu den Börsenzahlen, aber auch mit wenig Moos ist wenig los. Private Vermögenswerte verbrennen schneller als man den Countdown noch herunter zählen kann. Die Edelmetalle fahren ebenso zu Tal, und der Sparer zur Hölle.



Man darf sich fragen, wie Dirk Müller noch sein Vermögen mehrt. Ob er Kartoffeln einlagert und Möhrchen einweckt? An der Börse wird nicht nur verloren: Wie das Geld den einen aus der Tasche rinnt, so perlt es bei den anderen hinein. Der kleine Sparer aber ist immer dumme beim Börsenspiel. Ja es ist Spiel ist es für den Privatanleger: reines Glücksspiel, denn mit den großen Gewinnern und Milliarden-Zockern der Branche kann er in puncto Informationsstand und Marktmacht  nicht mithalten; Klein-Michel findet nur als blindes Huhn einen Korn von Zeit zu Zeit, doch wenn es ihm einer ins Ohr flüstert, will er nicht hören.

8. November 2012

Prognose der EU-Kommission: Deutschland rutscht in Rezession

Europas Lichter gehen aus.
Die EU muss ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigieren. Für Deutschland bleiben von zuvor erhofften 1,7% BIP nur noch 0,8% übrig. Damit hat sich der Wert halbiert. Für die gesamte EU schrumpft um den Faktor 10 zusammen: Talfahrt von mageren 1,0 % BIP auf nicht erwähnenswert 0,1%.

das Gute fällt, das Schlechte steigt

Die Arbeitslosenquote nimmt den Kurs in Gegenrichtig und steigt auf europaweite heitere 12%. Die Inflationsrate lässt sich nicht Lumpen und zieht auf 2,5% mit. Die Staatsverschuldung wächst ebenso von 88,8% BIP auf 94,3%. Die Löcher werden größer und Europas Taschen und das Stopfen immer schwieriger. Die Talfahrt ohne Hoffnung geht am Bettelstab weiter.

Die Spannungen zwischen den geldharten Nordländern und dem Club-Med des Süden werden zunehmen, selbstredend.

Schock: Spätestens ab 2018 werden Lebensversicherungen ohne Zinsen ausgezahlt

Beutel leer
Wer Bank, Versicherung und Staat vertraut, ist verraten und verkauft. Christine Rütlisberger berichtet auf Kopp-Online, dass derjenige, der auf eine Lebensversicherung fürs Gnadenbrot im Alter gesetzt hat, die Rechnung ohne Wirt ohne Wert präsentiert bekommt. Die Taler sind futsch! Spätestens 2018 gehen die Lichter der Lebensversicherer aus.

der dumme Sparer

Da am Geldmarkt keine Zinsen mehr gezahlt werden, wissen die teuren Lebensversicherer nicht mehr, woher sie die süßen Extras für ihre Kunden nehmen sollen. Mehr als da ist, können sie nicht auszahlen. Alles ist hin, und der Kunde darf dankbar sein, wenn er das zurück erhält, was er durch Jahrzehnte sich abgespart hat. Die Inflation hat davon auch schon gefressen, und untern Strich ist derjenige, der das Einkommen gleich ausgegeben hat, besser gestellt als der dumme Sparer. Wer sein Gold im Garten vergräbt oder Pfandflaschen hortet, hat auch noch mehr als ein Versicherungskunde auf der hohen Kante.

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Man darf jetzt nur noch warten, wann die Chinesen einmarschieren und die Deutschland-GmbH als Konkursmasse übernehmen. Die bauen hier alles vom Kölner Dom bis zum Brandenburger Tor ab, bauen irgendwo im Fernen Osten wieder auf, und die Deutschen machen den Tanzbären.

Edelmetallmesse 2012: Neun Monate bis zum Untergang?

Goldbarren
Amüsant und mit einem Augenzwinkern berichtet Kopp-Online von der Gold-Messe mit ihren Gold-Gurus in München.

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6. November 2012

Krisenvorsorge: Warum sie in diesen Zeiten so wichtig ist

Udo Ulfkotte greif auf Kopp-Online tief in die Büchse der Pandora.  In den Straßen New Yorks lässt sich nach dem Abklingen des Wirbelsturms die Ordnung nur noch mit Hilfe der US-Marines aufrecht erhalten. Die Apokalyptischen Reiter scheinen im Central Park ihre Knochenpferde bereits am Menschenfleisch zu weiden.

Naturkatastrophe

Soldaten in den Straßen
Allein mit  Waffengewalt des Militärs wird der obdachlos gewordene Mob noch in Schach halten. War dieses Prekariat schon vor der Naturkatastrophe mittellos, so ist es jetzt noch etwas mittelloser. Das reine Schreckensregieme des Mangels herrscht zwischen den Häuserruinen.

Da bekanntlich Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, gern auch noch ihr unwertes Leben in die leere Waagschale werfen, sind die Unglücksopfer in ihrer gewalttätigen Todesverachtung zur allgemeinen Gefahr geworden, zumindest zu einer potentiellen. Wer durch das Wettermissgeschick Leib, Leben und auch noch Besitz retten konnte, der muss nun in New York gehörig auf der Hut sein, dass ihm diese kostbaren Güter nicht vom misslichen Nachbarn genommen werden.

wilder Mob

Heimatlos irren 40.000 Menschen ziellos in den zerstörten Straßen der Millionenmetropole New York umher. Die Obrigkeit ist von der existentiellen Not dieser Masse überfordert, und vermag keine Hilfe zu leisten. Erdbeben erschüttern das Umland der gequälten Stadt, und in eiskalten Ruinen harren stromlos die Überlebenden weiteren Stürmen und was-auch-immer-da an Unbill kommen mag. Da die antriebslose Aufzüge streiken, sitzen gehbehinderte Mitbürger in den oberen Stockwerken ihrer Häuser gleichsam in ihren selbstkonstruierten Todesfallen. Sie sind der gnädigen Willkür der Katastrophenhelfer ausgeliefert. 

Mangel und Not

Treibstoff und Heizmaterial ist in den USA nicht mehr zu bekommen. Hunger und Elend machen sich breit. Wer keine Krisenvorsoge betrieben hat, wer nicht Lebensmittel, Feuerholz und Trinkwasser eingelagert hat, für den ist jetzt Heulen und Zähneklappern angesagt. Oh, wehe Dir, fauler Michel, wenn Du nicht vorsorgst für vergleichbare Not. Auch wenn tropische Wirbelstürme kaum die norddeutschen Küsten erreichen, so ist doch allein die Vorstellung, dass auch in unseren Breiten Strom und Wasser versiegen, mehr als fürchterlich. Die naiven deutschen Wohlstandsweichlinge liegen auf der faulen Haut, doch die Hälfte der Deutschen hat nicht ein mal einen kleinen Sparstrumpf unter dem Kopfkissen verborgen. Alle leben so, dass sie das Geld, das sie verdienen, so gleich wieder für Kost und Logie und Freizeitvergnügen ausgeben.

Kauft die Bücher!

Eingemachtes
Wohl begründet erläutert Ulfkotte, dass unsere Lebensmittelversogung im 21. Jahrhundert weitaus besser sei als noch vor hundert Jahren. Wenn heute die Versorgung zusammen bräche, die Not wäre groß. Wie gut, dass Herr Ulfkotte sogleich seine eigenen Bücher parat hat, die erklären, wie die Urgroßmutter ihre lieben mir arger Mühe durch die Weltkriege und Hungerwinter bringen konnte. Wer also lernen will, ohne frischen Salat aus Spanien und Südfrüchte aus Israel durch gut das Schrebergartenleben zu kommen, der muss das Buch lesen, äh, kaufen. Dann kommt auch Herr Ulfkotte um so besser durch den nächsten Winterurlaub.

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