10. November 2012

Dirk Müller (05.11.2012)

"Mr. Dax" Dirk Müller ist der Schreckensbote der Finanzwirtschaft. Frisch tischt er die magere Kost am Business-Tisch auf. "Schluss ist bei Null" spöttelt er zu den Börsenzahlen, aber auch mit wenig Moos ist wenig los. Private Vermögenswerte verbrennen schneller als man den Countdown noch herunter zählen kann. Die Edelmetalle fahren ebenso zu Tal, und der Sparer zur Hölle.



Man darf sich fragen, wie Dirk Müller noch sein Vermögen mehrt. Ob er Kartoffeln einlagert und Möhrchen einweckt? An der Börse wird nicht nur verloren: Wie das Geld den einen aus der Tasche rinnt, so perlt es bei den anderen hinein. Der kleine Sparer aber ist immer dumme beim Börsenspiel. Ja es ist Spiel ist es für den Privatanleger: reines Glücksspiel, denn mit den großen Gewinnern und Milliarden-Zockern der Branche kann er in puncto Informationsstand und Marktmacht  nicht mithalten; Klein-Michel findet nur als blindes Huhn einen Korn von Zeit zu Zeit, doch wenn es ihm einer ins Ohr flüstert, will er nicht hören.

8. November 2012

Prognose der EU-Kommission: Deutschland rutscht in Rezession

Europas Lichter gehen aus.
Die EU muss ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum nach unten korrigieren. Für Deutschland bleiben von zuvor erhofften 1,7% BIP nur noch 0,8% übrig. Damit hat sich der Wert halbiert. Für die gesamte EU schrumpft um den Faktor 10 zusammen: Talfahrt von mageren 1,0 % BIP auf nicht erwähnenswert 0,1%.

das Gute fällt, das Schlechte steigt

Die Arbeitslosenquote nimmt den Kurs in Gegenrichtig und steigt auf europaweite heitere 12%. Die Inflationsrate lässt sich nicht Lumpen und zieht auf 2,5% mit. Die Staatsverschuldung wächst ebenso von 88,8% BIP auf 94,3%. Die Löcher werden größer und Europas Taschen und das Stopfen immer schwieriger. Die Talfahrt ohne Hoffnung geht am Bettelstab weiter.

Die Spannungen zwischen den geldharten Nordländern und dem Club-Med des Süden werden zunehmen, selbstredend.

Schock: Spätestens ab 2018 werden Lebensversicherungen ohne Zinsen ausgezahlt

Beutel leer
Wer Bank, Versicherung und Staat vertraut, ist verraten und verkauft. Christine Rütlisberger berichtet auf Kopp-Online, dass derjenige, der auf eine Lebensversicherung fürs Gnadenbrot im Alter gesetzt hat, die Rechnung ohne Wirt ohne Wert präsentiert bekommt. Die Taler sind futsch! Spätestens 2018 gehen die Lichter der Lebensversicherer aus.

der dumme Sparer

Da am Geldmarkt keine Zinsen mehr gezahlt werden, wissen die teuren Lebensversicherer nicht mehr, woher sie die süßen Extras für ihre Kunden nehmen sollen. Mehr als da ist, können sie nicht auszahlen. Alles ist hin, und der Kunde darf dankbar sein, wenn er das zurück erhält, was er durch Jahrzehnte sich abgespart hat. Die Inflation hat davon auch schon gefressen, und untern Strich ist derjenige, der das Einkommen gleich ausgegeben hat, besser gestellt als der dumme Sparer. Wer sein Gold im Garten vergräbt oder Pfandflaschen hortet, hat auch noch mehr als ein Versicherungskunde auf der hohen Kante.

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Man darf jetzt nur noch warten, wann die Chinesen einmarschieren und die Deutschland-GmbH als Konkursmasse übernehmen. Die bauen hier alles vom Kölner Dom bis zum Brandenburger Tor ab, bauen irgendwo im Fernen Osten wieder auf, und die Deutschen machen den Tanzbären.

Edelmetallmesse 2012: Neun Monate bis zum Untergang?

Goldbarren
Amüsant und mit einem Augenzwinkern berichtet Kopp-Online von der Gold-Messe mit ihren Gold-Gurus in München.

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6. November 2012

Krisenvorsorge: Warum sie in diesen Zeiten so wichtig ist

Udo Ulfkotte greif auf Kopp-Online tief in die Büchse der Pandora.  In den Straßen New Yorks lässt sich nach dem Abklingen des Wirbelsturms die Ordnung nur noch mit Hilfe der US-Marines aufrecht erhalten. Die Apokalyptischen Reiter scheinen im Central Park ihre Knochenpferde bereits am Menschenfleisch zu weiden.

Naturkatastrophe

Soldaten in den Straßen
Allein mit  Waffengewalt des Militärs wird der obdachlos gewordene Mob noch in Schach halten. War dieses Prekariat schon vor der Naturkatastrophe mittellos, so ist es jetzt noch etwas mittelloser. Das reine Schreckensregieme des Mangels herrscht zwischen den Häuserruinen.

Da bekanntlich Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, gern auch noch ihr unwertes Leben in die leere Waagschale werfen, sind die Unglücksopfer in ihrer gewalttätigen Todesverachtung zur allgemeinen Gefahr geworden, zumindest zu einer potentiellen. Wer durch das Wettermissgeschick Leib, Leben und auch noch Besitz retten konnte, der muss nun in New York gehörig auf der Hut sein, dass ihm diese kostbaren Güter nicht vom misslichen Nachbarn genommen werden.

wilder Mob

Heimatlos irren 40.000 Menschen ziellos in den zerstörten Straßen der Millionenmetropole New York umher. Die Obrigkeit ist von der existentiellen Not dieser Masse überfordert, und vermag keine Hilfe zu leisten. Erdbeben erschüttern das Umland der gequälten Stadt, und in eiskalten Ruinen harren stromlos die Überlebenden weiteren Stürmen und was-auch-immer-da an Unbill kommen mag. Da die antriebslose Aufzüge streiken, sitzen gehbehinderte Mitbürger in den oberen Stockwerken ihrer Häuser gleichsam in ihren selbstkonstruierten Todesfallen. Sie sind der gnädigen Willkür der Katastrophenhelfer ausgeliefert. 

Mangel und Not

Treibstoff und Heizmaterial ist in den USA nicht mehr zu bekommen. Hunger und Elend machen sich breit. Wer keine Krisenvorsoge betrieben hat, wer nicht Lebensmittel, Feuerholz und Trinkwasser eingelagert hat, für den ist jetzt Heulen und Zähneklappern angesagt. Oh, wehe Dir, fauler Michel, wenn Du nicht vorsorgst für vergleichbare Not. Auch wenn tropische Wirbelstürme kaum die norddeutschen Küsten erreichen, so ist doch allein die Vorstellung, dass auch in unseren Breiten Strom und Wasser versiegen, mehr als fürchterlich. Die naiven deutschen Wohlstandsweichlinge liegen auf der faulen Haut, doch die Hälfte der Deutschen hat nicht ein mal einen kleinen Sparstrumpf unter dem Kopfkissen verborgen. Alle leben so, dass sie das Geld, das sie verdienen, so gleich wieder für Kost und Logie und Freizeitvergnügen ausgeben.

Kauft die Bücher!

Eingemachtes
Wohl begründet erläutert Ulfkotte, dass unsere Lebensmittelversogung im 21. Jahrhundert weitaus besser sei als noch vor hundert Jahren. Wenn heute die Versorgung zusammen bräche, die Not wäre groß. Wie gut, dass Herr Ulfkotte sogleich seine eigenen Bücher parat hat, die erklären, wie die Urgroßmutter ihre lieben mir arger Mühe durch die Weltkriege und Hungerwinter bringen konnte. Wer also lernen will, ohne frischen Salat aus Spanien und Südfrüchte aus Israel durch gut das Schrebergartenleben zu kommen, der muss das Buch lesen, äh, kaufen. Dann kommt auch Herr Ulfkotte um so besser durch den nächsten Winterurlaub.

>>> selber auf Kopp-Online lesen